Kommunikations-Tipps 3: Dialog – Warum der Kreis den Unterschied macht!

Im Dialog geht es nicht ums Rechthaben!

Reden ist das Selbstverständlichste der Welt. Wir tun es täglich – den ganzen Tag über, in der Interaktion mit anderen aber auch mit uns selber. Besonders und oft sehr intensiv reden wir nachts in unseren Träumen. Nach dem Aufwachen können wir uns in den seltensten Fällen an unsere nächtlichen Dialoge mit uns selbst oder anderen erinnern. Das bestätigt die Schlaf- und Traumforschung in unzähligen Untersuchungen.

Das Gespräch, egal in welcher Form – mündlich, schriftlich oder elektronisch –, ist die einfachste Möglichkeit, sich anderen Menschen mitzuteilen. Verbal und nonverbal, natürlich auch über Gestik, Mimik und den Körper. Wir haben dazu unterschiedlichste Formate der Mitteilung parat. Monologe, Diskussionen, Debatten, Vorträge, Gespräche nach dem Sender-Empfänger-Prinzip usw. sind uns allen bestens bekannt. In der Regel macht sich keiner Gedanken darüber, wie wir reden und wie wir auf das Reden anderer reagieren. Bei klassischen Besprechungs- und Diskussionsmethoden stehen in erster Linie die Produkte unseres Denkens im Zentrum. Der Dialog, wie der Quantenphysiker David Bohm und der Religions-Philosoph Martin Buber ihn verstanden haben, stellt hingegen die Denkprozesse in den Mittelpunkt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, auch zu reflektieren, was dazwischen abläuft, wenn wir denken und reden[1]. Denn in der Interaktion mit einem anderen Menschen kann ein Teil der Wirklichkeit des anderen in die eigene Wirklichkeit einbezogen werden und umgekehrt. Und dies gelingt am besten in dialogischer Kommunikation.

Der Dialog setzt auf Denk-Prozesse und nicht Denk-Produkte!

Der Bohmsche Dialog hilft uns herauszufinden, warum wir denken, was wir denken. Durch die Verlangsamung und die Integration der Kernkompetenzen des Dialoges, die an anderer Stelle noch beschrieben werden, kann deutlich werden, was im Gespräch auf der unbewussten Ebene passiert. Durch diesen Blick nach innen eröffnen sich in der Regel neue, oft auch bisher nicht da gewesene gemeinsame Denkfelder und Räume für Innovation, Kreativität und Veränderung.

Die beste Form, die Oberfläche zu verlassen und sich anderen wirklich anzunähern, ist mit Sicherheit der Dialog auf Augenhöhe. Der Religionsphilosoph Louis Dupre[3] hat einmal gesagt, dass der echte Dialog voraussetzt, seine eigene Position ein Stück weit aufzugeben, um die eines anderen einzunehmen. „Je mehr ich mich dem anderen hingebe, umso besser kenne ich mich und erlange eine einzigartige Identität“. Für ihn ist der Dialog ein Instrument, um Gefühle auszutauschen. Und Hans-Georg Gadamer, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Philosophen, setzt noch eines drauf, wenn er sagt: „Für mich ist das wirkliche Gespräch eine entscheidende Aufgabe der Philosophie. Sie setzt immer voraus, dass auch der Andere Recht haben könnte.“[4]

Das ist ein bedeutender Hinweis in einer Zeit, die geprägt ist von Schnelllebigkeit, Oberflächlichkeit, einer zunehmenden Digitalisierung und Angleichung der Wertesysteme. Die neuen technischen Errungenschaften in der Kommunikation sollten unser Leben einfacher und bequemer machen. Bei näherer Betrachtung kann man aber genau das Gegenteil feststellen: das gegenseitige Unverständnis in unserer Gesellschaft wird zunehmend größer.

Gegenseitiges Verständnis kann nicht digitalisiert werden!

Warum das so ist, lässt sich einfach beantworten: Gegenseitiges Verständnis kann nicht digitalisiert werden! Dazu braucht es keine hochtechnisierten Geräte und Maschinen, sondern den Menschen als soziales Wesen. In jedem Gespräch werden Beziehungen hergestellt, die Menschen wiederum in ihren Identitätsbildungen beeinflussen. Hier auf das Erzählen von Geschichten zu setzen ist, um es gleich vorwegzunehmen, wesentlich in der Sozialisation von Kindern und jungen Erwachsenen. „Seine eigene Lebensgeschichte immer wieder neu zu erzählen bedeutet, seine Identität ständig auszufeilen, um sie jeder Lebensphase und den damit einhergehenden wechselnden Beziehungen und Erfahrungen anzupassen. Jeder Mensch setzt sich aus den Geschichten zusammen, die er und andere über ihn erzählen“[5]. Und das geht am besten in einem dialogischen Prozess.

Der Dialog, wie David Bohm und Martin Buber ihn verstanden haben, ist eine Frage der Haltung.

Der Dialog bietet eine Möglichkeit zu erkennen, in welchem kulturellen und sozialen Kontext unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit entsteht. Sinn des generativen Dialoges ist es, die eigenen „Denkspuren“[2] zu identifizieren und zu entdecken, wobei die Themen sekundär und nur Hilfsmittel am Weg dorthin sind. Bei thematischen Dialogen steht das Thema, der Inhalt im Mittelpunkt des Erkennens. Der Fokus liegt im Erkunden des Themas, wobei es natürlich auch hierzu erforschen gilt, wie wir zu unseren Annahmen kommen und wie unsere Bilder im Kopf dazu entstanden sind. Im Dialog – griechisch dia logos – geht es, wie das Wort schon sagt, um „Sinn fließen lassen“ und nicht, wie in der Diskussion, um sich mit Argumenten gegen andere durchzusetzen. Dabei entstehen neue Denkräume, die wiederum Innovation und neues Lernen möglich machen.

Im ersten Hinschauen erscheint der Dialog als ein etwas schwierig anmutender und vor allem zeitaufwändiger Zugang zum Thema Kommunikation. Aber genau deshalb ist er ein bedeutender Ansatz in einer Zeit, die geprägt ist von Schnelllebigkeit, vermeintlicher Oberflächlichkeit, einer zunehmenden Digitalisierung und Angleichung der Wertesysteme. Mehr zu den Werte-Systemen finden Interessierte in Soziales Lernen, Band 3, Werte, Haltungen und mentale Modelle im ipi-Shop https://www.ipi.co.at/ipi-shop/buch-soziales-lernen-3-werte-haltungen-und-mentale-modelle/ . Probieren Sie es aus! Dialogische Haltung kann sich jeder selber erarbeiten. Wer das lieber in der Gruppe oder in individuellen Coachings tut, findet dazu auch bei uns, im Institut für professionelle Interaktion Anleitung und Begleitung. Ein konkretes Angebot finden Interessierte am Ende dieses Artikels. Jetzt aber noch ein Blick auf die Tatsache, warum der Kreis den Unterschied macht.

Anmerkungen

  • [1] Kleinau, Andrea (2001), Neue Formen der Interaktion in der Arbeitswelt, Hauptseminararbeit, Norderstedt, Seite 16
  • [2] Vgl. Hartkemeyer, Martina / Johannes F. (2005), Die Kunst des Dialogs. Kreative Kommunikation entdecken, Erfahrungen, Anregungen, Übungen, Stuttgart, Seite 367
  • [3] Dupre, Louis (2004), The Enlightenment and the Intellectual Foundations of Modern Culture, New Haven, Yale University Press 2004, Seite 76
  • [4] Hartkemeyer, Martina/Johannes F. / Tobias (2015), Dialogische Intelligenz, Aus dem Käfig des Gedachten in den Kosmos des gemeinsamen Denkens, Frankfurt, Info3-Verlagsgesellschaft Brüll & Heisterkamp KG, Seite 45
  • [5] Rifkin, Jeremy (2012), Die empathische Zivilisation, Frankfurt, Fischer Taschenbuch Verlag, Seite 132

Warum der Kreis den Unterschied macht!

Martina Hartkemeyer und ihr Team, das sich seit Jahrzehnten mit dialogischer Kommunikation beschäftigen, hat zum Erlernen und vertiefen der Dialogfähigkeit zentrale Kompetenzen definiert, die sie in den zehn Kernfähigkeiten des Dialoges (nach Hartkemeyer, Die Kunst des Dialoges) zusammengefasst haben. Diese sind die Eckpfeiler einer Haltung, die den echten Dialog – so wie Bohm und Buber ihn definieren – möglich machen. Wer genau hinschaut, wird dabei viele Parallelen zu den zentralen Elementen der Gewaltfreien Kommunikation, die wir in Kommunikations-Tipp 1 https://www.ipi.co.at/kommunikations-tipps-1-gewaltfreie-kommunikation-i/ und Kommunikations-Tipp 2 https://www.ipi.co.at/kommunikations-tipps-2-gewaltfreie-kommunikation-ii-die-giraffensprache-fuer-kinder/besprochen haben, erkennen.

Die Kernkompetenzen im Detail

  • Lernende Haltung. (Anfängergeist verkörpern, Interesse an neuen Sichtweisen zeigen, tradierte Denk- und Verhaltensmuster in Frage stellen.)
  • Radikaler Respekt. Gesprächspartner/-innen im „Sosein“ akzeptieren. Versuchen, den Gesprächspartner/die Gesprächspartner/-innen aus dessen/deren Perspektive zu verstehen.
  • Von Herzen sprechen. (Von dem sprechen, was mir wirklich wichtig ist, keine theoretischen Ergüsse und intellektuellen Spielereien).
  • Generativ zuhören. (Aktiv und empathisch zuhören)
  • Annahmen und Bewertungen suspendieren (eigene Annahmen und Bewertungen bewusst machen und in der Schwebe halten).
  • Erkunden. (wirklich verstehen wollen; Neugierde entwickeln, Achtsamkeit und Bescheidenheit).
  • Produktiv plädieren. (persönliche Sichtweise des Themas darlegen, Herkunft eigener Bewertungen deutlich machen und die anderen am eigenen Denkprozess beteiligen).
  • Offenheit. (Eigene Beweggründe transparent machen und auf die Beweggründe des anderen ohne Vorurteile eingehen).
  • Verlangsamung zulassen. (innere und äußere Verlangsamung zulassen und Rede-Stein und Klangschale akzeptieren).
  • Die Beobachterin/den Beobachter in uns beobachten. (Den Beobachter in uns beobachten und sich bewusst werden, durch welche Gefühle und Vorannahmen unsere Haltung zum Gegenüber ausgelöst werden).

Rahmenbedingungen für den Dialog

Als wir vor vielen Jahren mit der Dialogarbeit begonnen haben, hat mir ein junger Mann in einer Gruppe von Menschen, die in einem unserer ersten „Bohmschen Dialoge“ gemeinsam über den Mehrwert von Vielfalt in einer Gesellschaft nachgedacht haben, in der Reflexionsrunde rückgemeldet, dass ihm eigentlich eine Diskussion über das Thema lieber gewesen wäre. Diese Form hätte seiner Meinung nach bessere und konkretere Ergebnisse gebracht. Das, was er da offenbar intuitiv als unangenehm empfunden hat – keine gepinnten Merkkarten, keine Plakat-Mitschriften und damit keine sichtbaren Ergebnisse – zeichnet einen gelungenen Dialog aus. Gelungen ist er dann, wenn am Ende viele Fragen offen sind, die die Teilnehmer mit nach Hause nehmen und weiter denken können. Ein paar Tage später hat mich der selbe junge Mann in einer anderen Veranstaltung, in der wir uns begegnet sind, darauf angesprochen, dass er über eine Aussage eines Teilnehmers lange nachgedacht, mit anderen darüber gesprochen hat und zu dem und dem Schluss gekommen ist. Experiment gelungen, kann man da nur sagen!

Erst einmal muss festgelegt werden, welche Art von Dialog ich führen möchte. Sinn des generativen Dialoges ist es, die eigenen „Denkspuren“[2] zu identifizieren und zu entdecken, wobei die Themen sekundär und nur Hilfsmittel am Weg dorthin sind. Bei thematischen Dialogen steht das Thema, der Inhalt, im Mittelpunkt des Erkennens. Der Fokus liegt im Erkunden des Themas, wobei es natürlich auch hierzu erforschen gilt, wie wir zu unseren Annahmen kommen und wie unsere Bilder im Kopf dazu entstanden sind.

Container schaffen

Am Beginn der Dialog-Runde muss ein Vertrauensraum geschaffen werden. Mitglieder der Dialog-Runde müssen sich darin wohl fühlen können und motiviert sein, am Dialog teilzunehmen. Der Container wird unter anderem durch die Spielregeln geschaffen, die als Mindestvoraussetzung für alle Teilnehmer gelten. Diese werden zu Beginn besprochen, bevor der Check-in beginnt. In der Check-in Runde kann jeder der im Kreis Sitzenden kurz einen Satz dazu sagen, „wie“ (also mit welchem Gefühl, in welchem Zustand usw.) er da ist. Zur Check-out Runde, die den Dialog abschließt, finden Sie weiter unten noch Reflexions-Fragen.

Wichtig für den passenden Container ist auch die Raum-Atmosphäre. Deshalb bei der Auswahl des Raumes auf Gestaltungsmöglichkeiten achten. Sie brauchen ausreichend Platz für den Sessel-Kreis. zu positionieren (Der Kreis, der den Unterschied macht :-)). Wichtig auch auf Lärmquellen, Licht, Raumklima, die Gestaltung der Mitte mit Tüchern/Klangschale, Rede-Kugel oder Rede-Stab etc. zu achten. .

Dialogbegleiter

Aufgabe des Dialogbegleiters ist es, den Prozess einzuleiten, zu begleiten und abzuschließen. Im Idealfall mischt er sich wenig in den direkten Prozess ein. Zentrale Aufgaben sind, den sogenannten „Container“ zu schaffen und auch zu halten. An kritischen Punkten ist es Aufgabe des Dialogbegleiters, an die Spielregeln zu erinnern oder die Vereinbarung in Erinnerung zu rufen, einen Dialog führen zu wollen. Er muss auch darüber informieren, dass auch Phasen der Stille und ohne Wortmeldungen, die eintreten können, in Ordnung sind, dass nicht jeder etwas sagen muss und auch das Schweigen und das Zuhören Formen der Beteiligung sind. Fall jemand eine Aussage macht, die ein anderen Teilnehmer teilt, kann dieser die Klangschale, mit der auch Anfang und Ende eingeläutet werden, zwischendrinn anstoßen, um das Gesagte zu verstärken und zu unterstreichen, dass das eben Gesagte mir aus dem Herzen gesprochen ist. Ín den ersten Dialog-Runden sind auch Rede-Kugel oder Rede-Stab, die in der Raummitte positioniert werden und von dem Teilnehmer, der etwas in den Raum stellen will, aufgenommen und dann wieder zurück gelegt werden, hilfreich.

Klarheit über Zweck und Absicht

Die Gruppe muss gut informiert werden uns sich klar darüber sein, dass ein Dialog geführt werden soll. Element dabei ist auch die Kernfähigkeiten des Dialoges zu üben. Dazu können die Kernkompetenz-Karten eingangs, bevor der Dialog startet, besprochen werden und auch einige, die bei diesem Dialog im Auge behalten werden sollen, ausgewählt und in die Kreismitte gelegt werden. Für „Ungeübte“ eignet sich auch ein Meeting vorab, um Kernkompetenzen zu üben. Die Botschaft in jedem Dialog lautet: Es geht NICHT darum, Probleme zu lösen, Entscheidungen herbeizuführen oder einen Konsens zu erreichen. Es geht um gemeinsames Nachdenken und Eröffnen neuer Denkräume. Im Folgenden finden Sie noch eine kurze Einleitung zum Dialog und die Kernkompetenzen im Überblick zum Ausdrucken und Verfielfältigen.

Reflexionsfragen zum Bohmschen Dialog

  • Was passiert mit und unserem Gegenüber, wenn wir wirklich zuhören?
  • Wie können wir das, was wir fühlen, sehen oder erkennen in Gespräche einfließen lassen?
  • Wie können wir in Gesprächen absichtslos und frei von Bewertungen sein?
  • Wie schaffen wir es, unterschiedliche Sichtweisen zu nutzen, um uns gemeinsam weiterzuentwickeln, statt zu distanzieren?
  • Mit welchen Bildern bin ich zum Dialog gekommen?
  • Was habe ich im Prozess über mich selbst erfahren?
  • Was hat sich durch den Dialog an Bildern in mir verändert?

Literatur-Tipps

  • Bohm, David (1987), Die implizite Ordnung. Grundlagen eines dynamischen Holismus, Goldmann
  • Bohm, David (1988), Die verborgene Ordnung des Lebens, Aquamarin
  • Bohm, David (1998), On Creativity, Routledge
  • Bohm, David (1994), Thought as a System, Routledge
  • Buber, Martin (1995), Ich und Du, Heidelberg Reclam, Philipp jun. GmbH, ISBN 978-3150093429
  • Buber, Martin (2009), Das dialogische Prinzip, 11. Auflage, Gütersloher Verlagshaus, Gerlingen
  • Ehmer, Susanne (2004), Dialog in Organisationen, Praxis und Nutzen in der Organisationsentwicklung, Kassel, Kassel University Press
  • Hartkemeyer, Martina/Johannes F. /Tobias (2015), Dialogische Intelligenz, Aus dem Käfig des Gedachten in den Kosmos des gemeinsamen Denkens, Frankfurt, Info3-Verlagsgesellschaft Brüll & Heisterkamp KG
  • Hartkemeyer, Martina / Johannes F. (2005), Die Kunst des Dialogs. Kreative Kommunikation entdecken, Erfahrungen, Anregungen, Übungen, Stuttgart
  • Hartkemeyer, Martina /Johannes F., Freeman, Dority (2006), Miteinander Denken – das Geheimnis des Dialogs, 4. Auflage, Klett-Cotta
  • Isaacs, William (2011), Dialog als Kunst gemeinsam zu denken, 2. Auflage, Berlin, Verlag Andreas Kohlhage
  • Isaacs, William (1999), Dialogue and the art of thinking together, a pioneering approach to communicating in business and life, New York, Doubleday Currency

Mehr zum Dialog finden Sie auch in Band 5 der Reihe Soziales Lernen „Menschen im Dialog“ zu finden im ipi-Buchshop unter https://www.ipi.co.at/ipi-shop/buch-soziales-lernen-5-menschen-im-dialog/

In Seminaren mit Gleichgesinnten Dialogische Haltung trainieren

Dass wir trotz revolutionärer Entwicklungen der digitalen Kommunikation immer öfter „Bahnhof verstehen“, oft aneinander vorbeireden oder auch streiten, nur weil  die gesendete Botschaft beim Empfänger anders ankommt als gemeint, ist ein zunehmendes Phänomen unserer schnelllebigen Zeit. In den Dialog-Seminaren und von uns angeleiteten Dialogen setzen wir uns mit eigenen Kommunikationsmustern auseinander und lernen, im Dialog wieder verstärkt Werte in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei reflektieren wir Haltungen und mentale Modelle und trainieren Achtsamkeit und Körperintelligenz. Denn aus den modernen Kommunikationswissenschaften wissen wir: der Körper redet immer mit!

In den Seminaren unterstützen wir Menschen in ihrer täglichen Kommunikation, egal ob im Arbeitsumfeld, im Umgang mit Freunden oder daheim in der Familie.  Im Mittelpunkt der vier halbtägigen Seminare stehen das aktive Zuhören, Bewertungen und Vorurteile zu erkennen, Verlangsamung, respektvoller Umgang mit dem Anderen,  offen und vertrauensvoll zu agieren und dabei die Körperintelligenz durch Achtsamkeit zu nutzen. Dadurch werden Automatismen, die sogenannten „Autopiloten“, durchbrochen und man  lernt besser mit den eigenen Ressourcen zu haushalten und mit permanenter Überforderung zurecht zu kommen. Ein wichtiger Aspekt im wertschätzenden zwischenmenschlichen Umgang generell, aber vor allem auch in der Erziehung.

Miteinander und voneinander lernen!

In diesem Blog finden Sie regelmäßig Infos und Tipps rund ums Lernen, Erziehung und Bildung. Wir freuen uns auch über Rückmeldung und Ihre Erfahrungen zu den jeweiligen Themen bzw. beantworten wir auch gerne Fragen unter www.ipi.co.at oder seinabalawieh@hotmail.de

Weitere Angebote: Dreistufiges Online-Coaching zum Thema „Kommunikation“

Zum Sonderpreis von € 150,00 plus 20% Mwst. für drei Online-Coaching-Stunden (a 45 Minuten) bekommen Sie eine Analyse Ihrer persönlichen Situation und einen Plan, den Sie im Alltag umsetzen und dazu. Zum Abschluss erfolgt eine gemeinsame Reflexion, Sie bekommen weitere Tipps und bei Bedarf können weitere Online-Coachings vereinbart werden.

Ablauf eines dreistufigen Coachings:

1. Coaching: Analyse Ihrer persönlichen Ausgangssituation und erste Tipps.

2. Coaching: Nach einer Woche Besprechung des individuell für Sie zusammen gestellten Umsetzungsplans und Leitfaden zur Umsetzung.

3. Coaching: Nach einem vereinbarten Zeitpunkt (frühestens nach drei Wochen) gemeinsame Reflexion der Umsetzung und Abschluss des Coachings bzw. bei Bedarf Vereinbarung weiterer Schritte. Wir gehen zum Abschluss gemeinsam den Fragen nach: Was war mein Ausgangspunkt? Was hat sich in der Praxis verändert und was ist jetzt anders? Was ist gelungen, was nicht? Wo brauche ich noch Unterstützung? Was möchte ich weiter intensivieren?

Schreiben Sie uns eine Mail office@ipi.co.at zur Terminvereinbarung für das Online-Coaching. Wir rufen Sie auch gerne an. Für das Coaching brauchen Sie nur ein Tablet mit Kamera und Mikrofon. Falls nicht vorhanden, sind auch telefonische Coachings möglich.

Kontaktformular: http://www.ipi.co.at/kontakt/

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