Nicht nicht kommunizieren: Der Mensch ist ein soziales Wesen!

In den vergangenen Wochen haben wir einiges darüber erfahren, was wirkungsvolle Kommunikation ausmacht. Verschiedene Blickwinkel haben gezeigt, welche Faktoren eine Rolle spielen, wenn wir mit anderen in eine soziale Beziehung treten. Und das geschieht grundsätzlich in jeder Interaktion. „Wir können nicht nicht kommunizieren!“ Dieser allseits bekannte Satz des Kommunikationsforschers und Philosophen Paul Watzlawik hat noch immer seine Berechtigung. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das erst in der Beziehung zu anderen sich weiter entwickeln und „wachsen“ kann. Kommunikation ist dabei sein Lebenselixier, weil sie Informationsweitergabe möglich macht aber vor allem auch, weil sie essentiell für respektvolles und erfüllendes Zusammenleben von Menschen ist.

Mittlerweile wissen wir, dass wir permanent im Austausch mit unserer Umwelt stehen und sich unser physisches, unser psychisches System und das soziale Umfeld ständig gegenseitig beeinflussen. Alt hergebrachte Kommunikationsmodelle wurden in dieser Richtung weiter entwickelt, helfen aber immer noch bei der Erforschung neuer Zusammenhänge, weil sie auch vereinfachen und Komplexität reduzieren und Dinge erklärbar machen. Im Zentrum der Kommunikations-Forschung steht heute der gesamte Mensch mit seinem Denken, Fühlen und Tun. Denn der Körper redet immer mit – „man kann nicht nicht kommunizieren“, so ist es immer noch.

Alte Modelle und neue Ansätze.

Bewährte Modelle und neue Erkenntnisse aus Sicht der Kommunikationsforschung und der Neurobiologie wurden in den Kommunikations-Tipps 1 bis 9 aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Wichtig dabei ist immer der ganzheitliche Ansatz. Daraus erschließt sich auch die These, dass wir bessere Rednerinnen und Redner werden, charismatischer wirken und wirkungsvoller kommunizieren, wenn wir selbst in Balance sind und einen guten Kontakt zu uns selber haben. Das ist die Voraussetzung für mehr Wirksamkeit und Ausstrahlung, quasi die Basis jeder Interaktion.

Trainings der Stimme, der Körpersprache, des Auftretens vor großen Gruppen, Präsentationstechniken, usw. sind dann die Kür, mit denen man verschiedenste Bereiche stärken und verstärken kann, um noch besser in die Synchronisation mit anderen zu kommen. Wer in der Kommunikation mit anderen synchronisiert und auf der gleichen „Welle“ schwimmt, hat gewonnen. Und auch hier ist der Weg das Ziel: Training, Training, Training, das eine lebenslange Weiterentwicklung unterstützt.

Ein Detail-Überblick über die bisherigen Kommunikations-Tipps:

Übung macht den Meister, auch beim Reden.

Jetzt sind wir bei Tipp 10 angelangt – und der ist simpel: Übung macht den Meister. Egal, an welchem Schräubchen wir drehen, sei es an der Stimme, der Körpersprache, dem Ausdruck etc., werden damit auch andere Rädchen in Bewegung gesetzt und tragen dazu bei, uns besser verständigen und damit auch besser wirken zu können. Und hier ist nicht wirken im Sinne von „aussehen“ gemeint, sondern wirken im Sinne von „etwas bewirken“.

Wer die eigene Weiterentwicklung in der Kommunikation umfassend und ganzheitlich angehen will, sollte sein Trainings- oder Entwicklungskonzept auf umfassender Körperarbeit aufbauen. Denn, das haben wir aus verschiedensten Perspektiven bestätigt bekommen: Wer selber in Balance ist, achtsam durch Leben geht, mit sich selbst gut im Einklang ist und sich dadurch selbst gut führt, der strahlt automatisch auch Charisma aus. Und Charisma ist das, was uns ausmacht, Unser USP – unique selling point – in der Beziehung mit anderen Menschen. Ein bisschen Charisma hat jeder Mensch – denn jeder Mensch ist einzigartig und unverwechselbar. Oft muss man halt sehr genau hinschauen und sich auch die Mühe machen, die Besonderheiten desjenigen, der einem gerade Gegenüber steht, zu sehen.

Charisma ist eine Fremd-Zuschreibung und nicht angeboren.

Oberflächlich betrachtet scheint Charisma manchen Menschen in die Wiege gelegt zu sein, andere müssen aktiv daran arbeiten, ihre Strahlkraft zu entfalten. Manchmal braucht es nur einen Bruchteil einer Sekunde und wir sind verzaubert von der Ausstrahlung eines anderen Menschen. Wir sind in den Bann gezogen, können bei nüchterner Analyse oft gar nicht sagen, warum. Aber, was genau ist es, mit dem der Redner uns innerhalb kürzester Zeit be- und verzaubert? Was hat er oder sie, das andere nicht haben. Charisma! Das Wort kommt aus dem Lateinischen charisma (Geschenk) bzw. aus dem Griechischen chárisma (Geschenk, Gnadengabe) und hat zwei Bedeutungen: zum einen meint es aus religiöser Sicht die Gesamtheit der durch den Geist Gottes bewirkten Gaben und Befähigungen des Christen in der Gemeinde, zum anderen wird die Ausstrahlungskraft eines Menschen damit beschrieben.

Synonyme wie Ausstrahlung, Strahlkraft oder Präsenz kommen der Bedeutung von Charisma nahe. Es ist im Prinzip eine schwer in Worte zu fassende Anziehungskraft, die andere auf uns ausüben. Viele meinen, Charisma sei angeboren. Der eine hat es, der andere nicht. Charisma ist aber keine Eigenschaft des jeweiligen Menschen, sondern eine Fremdzuschreibung, die von außen kommt und beschreibt, wie jemand wirkt. Es ist die Zuschreibung desjenigen, den der Redner in seinen Bann zieht. Keiner von uns kann von sich selbst sagen: ich bin charismatisch veranlagt.

Was macht charismatische Menschen aus?

Trotzdem hat die Forschung mittlerweile Faktoren identifiziert, die charismatische Menschen meist in sich tragen: Inspiration, Individualität, Intellektualität, Idealismus und eine vereinnahmende Körpersprache. Wir sprechen von selbstbewussten Menschen, mutigen Menschen, die für eine Sache brennen und für deren Umsetzung auch dran bleiben können. Also Durchhaltevermögen haben. Sehr oft sind diese Menschen auch sehr empathisch veranlagt, haben ein hohes Gerechtigkeitsempfinden, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit sind ihnen wichtig und sie bringen ein großes Stück Abenteuerlust mit. Außerdem sind diese Menschen sehr oft auch sehr authentisch und können andere gut motivieren. Und das alles lässt sich entwickeln und verstärken. Durch gezielte Körperarbeit! Also, warum nicht gleich jetzt damit beginnen?

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Ablauf

Coaching 1: Analyse Ihrer persönlichen Ausgangssituation zu Fragen wie: Was läuft gut und kann so bleiben? Was kann ich jetzt tun, um mich in den Bereichen, die nicht gut laufen, weiter zu entwickeln und stärker zu werden? Woran merke ich, dass ich einen kleinen Schritt weiter gekommen bin? gibt es erste Tipps für gezieltes Training.

Coaching 2: Nach einer Woche Besprechung der ersten Trainingsversuche. Dann besprechen wir das individuell für Sie zusammen gestellte Trainingsprogramm und den Leitfaden zur Umsetzung durch.

Coaching 3 bis 6: Nach einem jeweils vereinbarten Zeitpunkt gemeinsame Reflexion der Umsetzung, neue Aufgaben, neue Übungen neue Ziel-Vereinbarungen. Zum Abschluss gehen wir gemeinsam den Fragen nach: Was war mein Ausgangspunkt? Was hat sich in der Praxis verändert und was ist jetzt anders? Was ist gelungen, was nicht? Wo brauche ich noch Unterstützung? Was möchte ich weiter intensivieren?

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